Kuttna Hora (Kuttenberg;
60 Kilometer östliche von Prag) war im Ende des 14. bzw. Anfang des 15.
Jahrhunderts Residenzstadt des böhmischen Königs Wenzel IV. Dieser
Umstand sowie die Silberminen der Umgebung liessen Kutna Hora in dieser
Zeit zur reichsten und bedeutendsten Stadt Böhmens aufsteigen. Die
historischen Bauwerke sowie Denkmäler der Stadt (Weltkulturerbe
der UNESCO), die Museen und kulturellen Veranstaltungen machen Kutna
Hora zu einem der besuchenswertesten Reiseziele in Tschechien
Besonders
sehenswert
- Alchimisten-Werkstatt im
sogenannten Fürstenhaus
- Barbara-Kirche (1388-1565;
gotisch)
- Beinhaus
- Dekanat
- Hradek (Kastell)
- Jakobs-Kirche (1330-1420;
gotisch)
- Klosterkirche im Stadtteil Sedlec
- Münze Welscher Hof
- Patrizier-Häuser
- Silberbergwerk mit
Silberbergbaumuseum
Stadtteil Sedlic (Sedletz)
Die
Maria-Himmelfahrt-Kirche wurde zwischen 1280 und 1320 im
gotischen Stil durch die
Zisterzienser-Bauhütte
erbaut. Von 1699 bis 1707 wurde sie auf den Fundamenten des Klosters der
Zisterzienser durch die Architekten
Paul Ignaz Bayer und
Giovanni Santini-Aichel wiederhergestellt.
Das Verstreuen von Erde aus dem Heiligen Grab in
Jerusalem ließ den Friedhof von Sedletz für die Christen auch
außerhalb Böhmens zu größerer Bedeutung kommen. Durch den Bergbau
räumlich eingeschränkt, durch
Pestepidemie
und Kriege belastet, kam es zum Platzmangel. Um weiterhin Bestattungen
durchführen zu können, wurde in den Gewölben unterhalb der im 14.
Jahrhundert errichteten Friedhofskapelle ein
Beinhaus, das
Sedletz-Ossarium, eingerichtet. Die
Pyramiden aus Gebeinen von rund 40.000 Menschen sind der
Sage nach
das Werk eines blinden Mönchs des Zisterzienserordens um 1510, die
sakralen Ausschmückungen des Raums und das Herrichten der menschlichen
Knochen übernahm der Holzschnitzer
Frantisek Rint. 1970 drehte der tschechische Surrealist
Jan Švankmajer den Kurzfilm
Kostnice über das Beinhaus.
Mlada Boleslav
Zum Fertigungsbetrieb der bekannten Autofabrik Škoda
gehört das Firmenmuseum. In den ältesten Fabrikhallen finden Sie
nicht nur alle Produktionsprototypen von Škoda von den ältesten
Typen bis zu den heutigen Fabia, Octavia und Superb, aber auch
eine Reihe von Models, die niemals produziert wurden. Für
Interessenten werden Exkursionen in die Produktionsstätten
veranstaltet

Dvur Kralove Zirec (ca 12 km)
In den Hölzern liegt Betlém Gestell, hier im Freien von den Skulpturen
von Matthias Braun von Sandensteinenfelsen und Steinen in Barokstil.
Braun hat auch einzelne Bildnisse auf der karels Brücke in Prag gemacht
Kuks (ca 15 km)
Sehr wert Sehen ist das Ende mit einem Krankenhaus und Kirche. Die
Kirche ist als einer der schönsten Barokkomplexe von Bohemia bedacht.
Bestimmt ist ein Besuchhauswirt die alte Apotheke.

Auf der Burgwand die
Bildnisse von Matthias Braun Gestell, das „das gute und das schlechte“
darstellt.
Theresienstadt
Benannt nach der
Mutter des Kaisers Josef II., wurde die ab 1780 errichtete
Festung zum Bollwerk der Österreicher gegen die Preußen
ausgebaut. Der dazugehörige Ort erlang bald als freie,
königliche Stadt eine erhebliche Bedeutung in der Region. Die
Festungsbauten wurden stetig erweitert. Schon in den vergangenen
Jahrhunderten zum Teil als Gefängnis genutzt, gaben die Nazis in
den Jahren des 2. Weltkrieges Theresienstadt ein neues - ein
grausames Bild. Ein unbeschreibliches Schicksal durchlitt die im
Ghetto der Stadt lebende jüdische Bevölkerung. Auf einer Fläche
von 11.500 m² mußten in den schlimmsten Zeiten bis zu 50.000
Menschen leben.

Um die wahren
Absichten der "Endlösung" vor der Weltöffentlichkeit zu
verschleiern, wurde dieser in ausgewählten Bereichen
Theresienstadts ein perfekt "selbstorganisiertes" jüdisches
Lagerleben vorgeführt. Für die meisten der hier "lebenden"
Menschen war Theresienstadt die Durchgangsstation in die
Vernichtungslager
Jaromer (20 km)
Auf der Station von Jaromer ist eine permanente Ausstellung alter
Lokomotiven und Zugsaussage, zu bewundern Ständige Ausstellung von Eisenbahnwagen und Einrichtungen, insebsondere
Dampflokomotiven.

Hier sind die älteste betriebsfähige Dampflokomotive
aus dem Jahr 1873, eine Zahnradlokomotive aus dem Jahr 1901, eine
elektrische Akkumulatorlokomotive Ringhoffer aus dem Jahr 1916, eine
Motorlokomotive, eine Inspektionsdraisine TATRA, Güter- und
Personenwagen und viele andere Ausstellungsstücke zu sehen. Die
Ausstellung befindet sich im ehemaligen Lokomotivschuppen der Dampfloks
mit Gleisen und Drehbühne aus der Jahrhundertwende
Stachelberg
Besuchen Sie auch einen der größten Bunkerkomplexe
Europas der vor dem 2. Weltkrieg gebaut wurde um Tschechien
gegen die Deutsche Armee zu schützen. Sie fahren um 10 Uhr mit
einem Fremdenführer zum Stachelberg. Dort machen Sie einen
Rundfahrt rund um den Bunkerkomplex.

Danach gehen Sie in den größten Bunker, wo
Sie in ein tiefes unterirdisches Netzwerk gelangen, dass die
verschiedenen Bunker miteinander verbindet. Eine spannende Reise
für jung und alt! Der Besuch am Bunker inklusive Fahrt dauert
etwa 4 Stunden. Minimum der Teilnehmer: 4. Preis ist inklusive
Fremdenführer, Transport und Eintritt.
Boskov (50 km)
Die Dolomiten-Höhlen von Bozkov (Bozkovské
dolomitové jeskyně)
Die Dolomiten-Höhlen von Bozkov liegen am Nordhang der
Gemeinde Bozkov in der hügeligen Landschaft des
Riesengebirgsvorlandes. Der Eingang in die unterirdische Welt
wurde von Arbeitern bei der Gewinnung von Dolomit in den 40-iger
Jahren des letzten Jahrhunderts freigelegt, erst 1957 jedoch
wurde das unterirdische System aus zum Teil mit Wasser
überschwemmten Kluftgängen zugänglich gemacht. Die Dolomithöhlen
von Bozkov bilden ein Labyrinth von unterirdischen Gängen und
Grotten, die sich dicht unter der Erdoberfläche befinden.

Ihre charakteristische und in den
zugänglichen Höhlen einzigartige Dekoration bilden Simse und
Leisten aus Quarz, die aus den Wänden und Decken hervortreten.
Einige Grotten stellen eine faszinierende Welt aus Tropfsteinen
dar, die hier außer klassischen Gebilden auch interessante
exzentrische kleine Tropfsteine hervorbrachte. Unterirdische
Seen mit klarem, blaugrünem Wasser machen den Besucherrundgang
noch attraktiver. Die Dolomitenhöhlen von Bozkov sind die
einzigen zugänglichen Höhlen in Nordböhmen. Für die Umgebung der
Höhlen und unterirdischen Räume gelten die Schutzverordnungen
nach dem Natur- und Landschaftsschutzgesetz
Lage: unweit von Turnov, Region Liberec
Länge der Besichtigungsstrecke: 500 m
Besichtungsdauer: 45 Min.
Turnov
Seit dem 16. Jahrhundert arbeiteten hier mehrere
Steinschleifereien, in denen importierte und heimische
Edelsteine geschliffen und bearbeitet wurden. Spätestens seit
dem 18. Jahrhundert wurden die Steine in die ganze Welt
exportiert. Im 17. Jahrhundert entstanden die ersten
Glashütten,

in denen Imitationen von
Edelsteinen aus Glas gefertigt wurden. Seit
Beginn des 18. Jahrhunderts ist Turnov Zentrum der
Schmuckherstellung, der Juwelenindustrie und der Glas-,
Polygraphie- und Maschinenbauproduktion. Heute ist Turnov ein
touristisches Zentrum im
Böhmischen Paradies
Josefov (21 km)
Diese imposante Stadt besteht behalten von einem einmaligen ist
geblieben Hochburg. Für das Gebäude von den Wänden, Befestigungen,
Bollwerken und unterirdischen Kursen sind die Millionen von 5800
Ziegelsteine Gebräuche geworden. Unter Führung von einem Führer, mit nur
dem Licht einem waskaars, erhält Sie in ungefähr einer halber Stunde ein
Eindruck, von wie es dort unter dem Boden an geschlossenem Willen
gegangen ist, ist, als die Städte belagert haben, würde werden. Eine
aufregende Erfahrung, dass Sie an Wille noch lang erinnert sind
Trebechovice (36 km)
Wegen seines 1200 beweglichen houtgesneden rechnet auch für Kinderwunden
ist dieses Weihnachts stabile Museum, das arrangiert wird. Ein Besuch am
Museum kann Sie gut mit einem Besuch an Hradec Králové oder Josefov
kombinieren.

Eine wunderschöne Landschaft, deren Berge Sie zu einem spannenden
Spaziergang einladen. Außer Spazieren auf gekennzeichneten Wegen sind
auch noch Bergtouren, Wildwasserfahrten, Schwimmen, Delta- und
Segelflugsport, Fischen und Reiten möglich
Von dort können Sie schöne Ausflüge machen sowie Wandern Das Haus liegt
am Rote Route (Ländlisch).Und Mountainbiketouren machen.